Naturkork beim Angeln
Das Angeln mit einem Schwimmkorken ist beim Küstenfischen unerlässlich. Naturkorkposen, früher hauptsächlich Weinkorken, wurden und werden häufig beim Angeln verwendet. Angler nutzen sie, ähnlich wie Posen aus anderen Materialien, um die Hakenposition zu markieren. Fischer verwenden Kork, indem sie ihn entlang der Leinen um ihre Netze schleppen. Kork wird hier vor allem wegen seiner Schwimmfähigkeit verwendet. Diese Posen, anders als industriell gefertigte Schaumstoff- oder Kunststoffposen, sind mit einem schweren Gewicht versehen, sodass die Montage im Wind nicht abgelenkt wird und an den gewünschten Punkt treibt.

Die einzigartige Struktur der mit Luft gefüllten Korkzellen macht Naturkork leichter als Wasser. Viele Angelshops bieten online Korkposen und Angelruten mit Griffen aus Naturkork an, da dieser nicht so rutschig ist wie Griffe aus Kunststoff.
In vielen Regionen, insbesondere im Mittelmeerraum, wird Kork aufgrund seiner Verfügbarkeit häufiger verwendet als andere Materialien. Mit etwas Zeit und Geschick können Sie auch selbst eine Korkpose herstellen.
Anleitungen empfehlen, ein 3 mm großes Loch in die Mitte eines Weinkorkens zu bohren und einen Bambusstab hineinzustecken. Mit einer Bohrmaschine und Schleifpapier formen Sie den Korken zu einer charakteristischen Tropfenform, kürzen den Stab und befestigen eine Sicherheitsnadel an der Spitze der Pose. Anschließend umwickeln Sie die Spitze mit Faden und bemalen sie gegebenenfalls, damit sie im Wasser besser sichtbar ist. Unten finden Sie eine Videoanleitung, wie Sie die Pose selbst herstellen können.
https://www.youtube.com/watch?v=JWUBnmM__cw

Korkgranulat wird hingegen manchmal als Köderzusatz verwendet, beispielsweise in Karpfenködern. Durch diese Zugabe können Korkkügelchen, die zum Angeln verwendet werden, einen typischen Boilie ähnlicher Größe anheben. Da Kork ein Naturprodukt ist und sehr gut schwimmt, wird Korkgranulat Grundfuttermischungen beigemischt, um Pop-up-Boilies oder Hakenköder mit reduzierter Dichte herzustellen.